Politischer Abend im Dorfgemeinschaftshaus

v.l.n.r.: Wilhelm Hasenkamp, Melanie Tödt, Elfi Saupe und Ole Christopher Plambeck.

Die CDU-Fraktion Hartenholm hatte zum politischen Stelldichein mit Umtrunk und Schnittchen geladen. Die frischgekürte Fraktionsvorsitzende Elfi Saupe (2.v.r.) begrüßte rund 20 Personen im Dorfgemeinschaftshaus und freute sich besonders, dass CDU-Landtagsabgeordneter Ole Christopher Plambeck der Einladung gefolgt war, um ein paar Informationen aus der Landespolitik an die Gäste weiter zu geben.

Die örtliche CDU-Mannschaft gab mit Wilhelm Hasenkamp (Finanzen, Bauen und Wegeausschuss), Melanie Tödt (Soziales, Kultur- und Öffentlichkeit), Elfi Saupe (Kultur, Öffentlichkeit und Soziales), sowie den bürgerlichen Mitgliedern Thomas Eidecker (Bauen), Bernd Poggensee (Wege) und Norbert Saupe (Finanzen), Rede und Antwort.

Zunächst berichtete Plambeck über Themen, die aktuell auf Landesebene politische Relevanz haben. So erfuhren die Anwesenden, dass die CDU sich für weitere Entlastungen bei der Grundsteuer stark macht und den Ausbau von Radwegen forcieren möchte.

Hasenkamp klärte über die finanzielle Situation in der Gemeinde auf. Viele Projekte sind geplant, einige konnten – unter anderem auch durch Corona – noch nicht vollendet werden. Immerhin wurde dieses Jahr endlich das neue Dörps- und Sprüttenhuus in Betrieb genommen und das Neubaugebiet an der Fuhlenrüer Straße ist in Vorbereitung.

Einige junge anwesende Mütter interessierte vor allem, was die Gemeinde plant, um die unbefriedigende Kita-Situation im Ort zu verbessern. Hier erklärte Hasenkamp, dass mehrere Lösungsansätze vorliegen.

Aktuell soll, nachdem viele vorherige Pläne sich zerschlugen, ab Ende des September das Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden, dass dann ab Dezember einer Kindergartengruppe zur Verfügung gestellt werden soll. Dieses ist als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des geplanten Erweiterungsbaus des vorhandenen Waldkindergartens gedacht.

Unter den Gästen war auch CDU-Altbürgermeister Burkhard Fallmeier, der in direkter Frage an Ole Plambeck, bürokratischen Stolpersteine benannte: „Warum ist es noch nicht einmal möglich, kurzfristig einen Bauwagen für den Waldkindergarten zu genehmigen, der lediglich bei schlechtem Wetter als Unterstand dienen soll?“

Auch Windkraftgegner kamen zu Wort. Windkrafträder sollen an der Gemeindegrenze Hartenholm entstehen, das  ist durch die Landesregierung entschieden worden. Die von der CDU ursprünglich geforderten 1200 Meter Abstand wurden zugunsten des Koalitionspartners Bündnis 90/die Grünen auf 1000 Meter verringert und sollen nun in einem – wie die Windkraftgegner meinen – schützungswerten Gebiet entstehen.

Weitere Themen waren Straßensanierung, Unterbringung von Asylbewerbern und Bauprojekte.

Nach anderthalb Stunden gab es Schnittchen und Getränke und man tauschte sich in kleinen Runden aus. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, die es wert ist, bald einmal wiederholt zu werden.

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